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Schutz der Finanzdaten von 300.000 Benutzer:innen mit Identity-Management

Schutz der Finanzdaten von 300.000 Benutzer:innen mit Identity-Management

Mit 5 Millionen monatlichen Besucher:innen ist Finder Australiens meistbesuchte Vergleichsseite und erste Anlaufstelle für Australier:innen, um die besten Angebote für alles Mögliche zu vergleichen – von Kreditkarten und Mobilfunktarifen bis hin zu Krankenversicherungen und Reiseangeboten. Die Reichweite des Unternehmens wächst stetig, insbesondere in den USA und Großbritannien.

Als Joe Waller 2018 als erster Chief Technology Officer zu Finder kam, war eine seiner ersten Amtshandlungen die Umgestaltung des Mitgliedschaftsprogramms. Obwohl das bestehende Modell von Finder keine Mängel aufwies, sah Waller eine Möglichkeit, den Benutzer:innen einen besseren Service zu bieten, indem er die Entwicklung der Finder-App vorantrieb – eine erstmals in Australien entwickelte App, die das Bankkonto der Benutzer:innen mit deren Ausgabengewohnheiten verknüpfen und aufzeigen sollte, wo sie durch einen Produktwechsel sparen können. Dazu benötigte Finder eine robuste Sicherheitslösung, die in der Lage war, die Finanzdaten der Benutzer:innen zu schützen.

„Ohne eine solide und sichere Mitgliederplattform wären wir nicht in der Lage, so schnell Innovationen voranzutreiben. Unsere gesamte zukünftige Arbeit basiert auf Berechtigungsprogrammen oder Mitgliederdaten, die durch Auth0 ermöglicht wurden.“

- Joe Waller, Chief Technology Officer

Einsatz einer Identity and Access Management (IAM)-Plattform zur Reduzierung der Angriffsfläche

Der Schutz der Benutzerdaten hatte für Finder schon immer höchste Priorität und war ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung der Finder-App.

Durch die Verwendung mehrerer Benutzersysteme (darunter ein Website-Hauptdienst und ein Kreditbewertungdienst) konnte Finder von einer Lösung profitieren, die mithilfe mehrerer Features die Sicherheit der Benutzerdaten verbesserte und mehrere Benutzerdatenspeicher in einem einheitlichen System konsolidierte. „Unser Ziel bestand darin, unsere potenzielle Angriffsfläche zu verringern. Um dieses Ziel zu erreichen, war die Zusammenführung unserer Mitgliederdaten in einem zentralen und sicheren System der beste Ansatz,“ erklärt Waller.

Waller ging es darum, Sicherheit in alle Aspekte der Plattform zu integrieren und auf diese Weise eine „Festung“ um die Benutzerdaten zu errichten. „Wenn unsere Benutzer:innen uns Mitgliedschafts- und Finanzinformationen zur Verfügung stellen, bringen sie uns ein hohes Maß an Vertrauen entgegen, und es ist unsere Aufgabe, diesem Vertrauen gerecht zu werden.“

Identity-Management stärkt Datenbasis von Finder

Als Finder beschloss, zu einer Microservice-Architektur überzugehen und die App zu entwickeln, begab sich das Unternehmen auf die Suche nach einem Authentifizierungsanbieter, der erstklassige Sicherheit bot. Nachdem die Entscheidung für Auth0 gefallen war, machte sich Finder an die Migration Hunderttausender Benutzerkonten zum neuen System.

Eine der wichtigsten Sicherheitsfunktionen, die Finder verwendet, ist Attack Protection. Diese verhindert schädliche Zugriffsversuche auf die Website oder die mobile App und blockiert nachfolgende Anmeldeversuche. „Die Anomalieerkennung hat sich bewährt“, so Waller. Die Brute-Force-Erkennung identifiziert potenzielle Angriffe und blockiert die angreifende IP-Adresse. „Es ist beruhigend zu wissen, dass sich die Schutzfunktionen von Auth0 in der Praxis bewähren.“

Finder sichert seine Daten zusätzlich durch die vollständige Integration von Auth0 in seinen Mitgliedschaftsablauf, wobei die Token regelmäßig aktualisiert werden. Diese kontinuierliche Authentifizierung stärkt die Mauern der Datenfestung von Finder. „Dies ist Teil einer mehrschichtigen Sicherheitsstrategie“, sagt Waller. „Wenn Sie es irgendwie geschafft haben, die Burgmauern zu überwinden, gehen wir nicht zwingend davon aus, dass Sie, nur weil Sie sich im Inneren befinden, auch dazu berechtigt sind. Es ist sicherer, zusätzliche Prüfungen durchzuführen, daher authentifizieren wir die Benutzer:innen auch im weiteren Verlauf.“

Starke Sicherheit ist das Fundament des Geschäftsmodells von Finder.

Die Finder-App startete im März 2020 und sollte anschließend in Großbritannien und den USA eingeführt werden. Dank der Auslagerung des Identity-Managements konnte Finder seine App wesentlich schneller verbessern. „Der Versuch, die Authentifizierung selbst auf die Beine zu stellen, würde Hunderte Entwickler:innen in Anspruch nehmen, die derzeit an wichtigen Produkten und Funktionen für unsere Mitglieder arbeiten“, sagt Waller.

Waller ist überzeugt, dass eine sichere Mitgliederplattform die Grundlage für die Zukunft von Finder bildet: „Für mich ist sie eine Art Versicherung, die es uns ermöglicht, unsere Innovationen sicher und geschützt voranzutreiben. Ohne eine solide und sichere Mitgliederplattform wären wir nicht in der Lage, so schnell Innovationen voranzutreiben. Unsere gesamte zukünftige Arbeit basiert auf Berechtigungsprogrammen oder Mitgliederdaten, die durch Auth0 ermöglicht wurden.“

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