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SCALAR vereinfacht mit Auth0 komplexe Zugriffs- und Autorisierungsherausforderungen

SCALAR vereinfacht mit Auth0 komplexe Zugriffs- und Autorisierungsherausforderungen

„Auth0 hat einen deutlichen Quantensprung bei der User Experience ermöglicht und gleichzeitig die Komplexität für unsere Entwicklungsteams erheblich reduziert. Indem wir auf die Expertise von Auth0 im Bereich Identity-Management zurückgreifen, können wir uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und die Entwicklung einer hocheffizienten Plattform für unsere Kundinnen und Kunden vorantreiben.“

- Marco Laumanns, Head of Product Engineering

Herausforderungen beim Skalieren eines benutzerdefinierten Identity-Systems

Für Flottenbetreiber stellt der Warentransport eine komplexe logistische Herausforderung dar. Sie müssen Fahrpläne, Fahrer:innen und die Wartung für Hunderte oder Tausende Fahrzeuge koordinieren, wobei in der Disponierung üblicherweise Stunden damit verbracht werden, die Fahrzeuge manuell auf einer Karte zu verfolgen. Mit der digitalen Flottenmanagement-Plattform von SCALAR (ein Lösungsanbieter für Nutzfahrzeuge) geht ZF diese Herausforderung nun an, indem Aufgaben für Fahrer:innen und Planer:innen automatisiert und sämtliche Abläufe in einem modernen System zusammengeführt werden. 

Eine effektive Automatisierung dieser Art setzt voraus, dass SCALAR den sicheren und reibungslosen Zugriff auf eine Vielzahl von Benutzer:innen und Systemen ermöglicht, darunter Disponent:innen, die eine webbasierte Anwendung zur Überwachung ihrer Flotte nutzen, Lkw-Fahrer:innen, die eine mobile Anwendung nutzen, Backoffice-Teams für den Kundensupport sowie Partnerunternehmen, die über Machine-to-Machine-Integrationen mit SCALAR zusammenarbeiten. Der Vorgänger von SCALAR, Transics, nutzte ein vollständig benutzerdefiniertes, intern entwickeltes Identity-System, dessen Wartung sich mit dem Wachstum des Unternehmens jedoch zunehmend schwierig gestaltete.

Die interne Handhabung des Customer Identity and Access Management (CIAM) verlangte einen kontinuierlichen Entwicklungsaufwand, um mit Branchenstandards und Best Practices Schritt zu halten. Dies stellte eine erhebliche Belastung für das Entwicklungsteam dar, das rund 10 % seiner Zeit mit dem Aufbau benutzerdefinierter Kernfunktionen für Identity-Management und Sicherheit (z. B. Single Sign-On und Föderationsprotokolle) sowie mit der Wartung des Legacy-Identity-Systems verbrachte.

„Wir mussten die Lösung von Anfang bis Ende verwalten“, erinnert sich Gokul Amuthan S, Software Solutions Architect bei ZF Digital Solutions. „Das bedeutete, dass in jedem Sicherheits-Workflow Expertise gefragt war. Wir mussten alles von Grund auf neu entwickeln.“

Höhere Effizienz durch Auslagerung des Identity-Managements

SCALAR erkannte, dass die interne Verwaltung von CIAM zu viel Zeit kostete.

„Wir mussten ständig von Neuem anfangen“, erklärt Karl Vannieuwenhuyze, Senior Engineering Manager bei ZF Digital Solutions. „Customer Identity and Access Management ist nicht unser Kerngeschäft. Diese Herausforderungen sind Sache von Identity-Fachleuten. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es weitaus effizienter und sicherer wäre, bei der Verwaltung von Identitäten und Zugriffen auf eine umfassende Identity-Plattform zurückzugreifen.“

Zur Unterstützung seines wachsenden Kundenstamms, der von kleinen Flotten bis hin zu größeren Unternehmen mit eigenen IT-Umgebungen reicht, benötigte SCALAR einen Identity-Anbieter, der out-of-the-box in der Lage ist, komplexe Authentifizierungs- und Autorisierungsanforderungen zu erfüllen.

„Wir haben mehrere Identity-Plattformen nach eindeutigen Kriterien bewertet: Protokollunterstützung, Benutzerfreundlichkeit, Integrationsmöglichkeiten und erweiterte Funktionen wie Föderation und Single Sign-On“, erklärt Vannieuwenhuyze. „Auth0 hat uns in allen Bereichen überzeugt.“

Sicherheit für kleine Flotten bis zum Weltkonzern

Mit Auth0 kann SCALAR nun den Zugriff für einen vielfältigen Kundenstamm sicher verwalten. Große Unternehmenskunden ziehen es oft vor, bei ihrem Identity-Anbieter zu bleiben. Der föderierte Zugriff von Auth0 ermöglicht es Kund:innen, sich mit dem bestehenden System ihres Unternehmens zu authentifizieren, welches sicher mit Auth0 kommuniziert, um Zugriff auf SCALAR zu gewähren. 

Diese Funktion arbeitet Hand in Hand mit Single Sign-On (SSO), wodurch sich Benutzer:innen nur einmal anmelden müssen und ohne erneute Authentifizierung auf mehrere SCALAR-Anwendungen zugreifen können. Die Vorteile gehen über die Kernplattform hinaus: Benutzer:innen können ohne erneute Anmeldung oder separates Identity-Management nahtlos auf das Salesforce-Ticketing-System zugreifen. Das Ergebnis ist eine reibungslosere und schnellere Experience für Disponent:innen und Fahrer:innen sowie ein Rückgang der Supportanfragen im Zusammenhang mit Zugriffsproblemen. 

Abgesehen von der verbesserten User Experience nutzt SCALAR Auth0 auch, um die Integration eigener Identity-Anbieter durch die Kundenunternehmen zu vereinfachen. Mit der sofort einsatzbereiten Auth0-Funktion Enterprise Connections kann SCALAR die Identity-Anbieter unterstützen, die bei den Kundenunternehmen bereits im Einsatz sind, und gleichzeitig den manuellen Konfigurationsaufwand für die eigenen Teams erheblich reduzieren.

„Bisher musste unser Kundendienst-Team die gesamte Einrichtung manuell konfigurieren“, erklärt Gokul Amuthan. „Mit Enterprise Connections kann unsere Kundschaft Integrationen jetzt selbst über ein Self-Service-Portal verwalten, wodurch unsere internen Teams entlastet werden.“ 

Die Umstellung von manuellen Supportaufgaben auf Self-Service-Funktionen für Kund:innen bedeutet für das SCALAR-Team einen erheblichen Effizienzgewinn. Durch Automatisieren dieser Prozesse konnte das Team einen Teil des manuellen Arbeitsaufwands vollständig abschaffen, sodass es sich statt auf routinemäßige Identity-Aufgaben auf strategische Initiativen mit höherer Priorität konzentrieren kann.

Autorisierung komplexer Rollen und Zugriffe mit Actions

Aufgrund der verschiedenen Benutzer:innen, Rollen und Abonnements erfordert die SCALAR-Plattform eine hochgradig individualisierte Autorisierung. Dazu nutzt das SCALAR-Team Actions. Dabei werden dem Token der Benutzer:innen bestimmte Autorisierungsdetails hinzugefügt, die bestimmen, worauf wer Zugriff hat. Dadurch kann SCALAR den Zugriff auf verschiedene Produkte und Funktionen je nach Kundenabonnement gewähren oder verweigern. 

Bei der Fehlerbehebung für Benutzer:innen kann das Kundendienst-Team von SCALAR die Actions-Funktionen außerdem für benutzerdefinierte Identity-Übernahmen nutzen. Dadurch können Kund:innen dem Team vorübergehend Identity-Rechte gewähren, sodass es Namen von Benutzer:innen handeln und Probleme beheben bzw. Support leisten kann, ohne dass dazu ein Passwort ins Spiel kommt und die Sicherheit gefährdet wird.

Sicherer API-Zugriff durch Machine-to-Machine-Kommunikation

Das Ökosystem von SCALAR geht über die Flottenmanagement-Schnittstelle hinaus: SCALAR bietet auch Backend-Services für Kundenunternehmen an, die mit den Rohdaten und Kennzahlen von SCALAR eigene Anwendungen entwickeln möchten. Mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) sichert SCALAR diese API-Integrationen sowie alle internen Integrationen ab, um zu gewährleisten, dass jedes System, das auf die APIs von SCALAR zugreift, ordnungsgemäß authentifiziert wird. 

Darüber hinaus kann das SCALAR-Team mit Actions die M2M-Autorisierung individualisieren und zum Beispiel den Zugriff eines Partnerunternehmens auf die APIs und Daten beschränken, für die es bezahlt hat. Dadurch kann SCALAR die Anzahl der API-Aufrufe jedes Systems kontrollieren und die Systemstabilität gewährleisten. Außerdem kann das SCALAR-Team den M2M-Datenverkehr verfolgen und erhält dadurch wertvolle Einblicke in die API-Nutzung.

Mehr Zeit für die Innovationen von morgen

Während das SCALAR-Team die Migration seiner Kundschaft zur neuen Plattform fortsetzt, untersucht es auch, wie Auth0 zur Verbesserung der Login-Experience für Lkw-Fahrer:innen eingesetzt werden kann. Denkbar ist beispielsweise die Integration der Fahrergeräte in Auth0 sowie die passwortlose Authentifizierung, um umständliche manuelle Logins abzulösen.

Ein strategischer Vorteil ist dabei, dass für diese Innovationen auf Auth0 zurückgegriffen werden kann, sodass das Team diese Funktionen nicht selbst entwickeln muss. Denn dadurch bleibt ihm mehr Zeit, sich auf die Weiterentwicklung seiner Flottenmanagement-Plattform zu konzentrieren. Zudem kann es so gewährleisten, dass die Plattform für die Benutzer:innen jederzeit sicher, skalierbar und optimiert ist.

„Auth0 hat einen deutlichen Quantensprung bei der User Experience ermöglicht und gleichzeitig die Komplexität für unsere Entwicklungsteams erheblich reduziert“, sagt Marco Laumanns, Head of Product Engineering bei ZF Digital Solutions. „Indem wir auf die Expertise von Auth0 im Bereich Identity-Management zurückgreifen, können wir uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und die Entwicklung einer hocheffizienten Plattform für unsere Kundinnen und Kunden vorantreiben.“

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